Change Management - Wie Sie Ihre Projekte zum Erfolg bringen (2/3)
Change Management ist ein strukturierter und systematischer Ansatz, der Ihnen hilft, Veränderungen gut und dauerhaft im Unternehmen vorzunehmen. Hier geht es in erster Linie darum, herauszufinden, was mit den Menschen passiert, die dem Wandel ausgesetzt werden.
Change Management stüzt sich auf verschiedene Theorien, von psychologischen und verhaltensbiologischen Ansätzen bis zu technischen oder systemischen Modellen. Allen gemeinsam ist, dass sie die Reaktion von Menschen zu erklären versuchen. Da Menschen jedoch individuell reagieren, ist jedes Modell immer nur eine Annäherung. Veränderungen passieren in Organisationen niemals isoliert, sondern haben immer (!) Auswirkungen auf das gesamte System, die gesamte Organisation, die beteiligten (und manchmal auch die unbeteiligten) Personen.
Die "Change-Kurve" beschreibt, was bei Veränderungen passiert:

Mit der "Change-Kurve" können Sie herausfinden, wann Sie am besten eingreifen. Dabei handelt es sich um ein wirkungsvolles Werkzeug, dass bei der Umsetzung von Change-Management-Projekten hilft.
Als erste Reaktion auf Veränderungen (Stufe 1) bekommen Sie oft zunächst Ablehnung. Veränderungen lösen Abwehrhaltungen und Unwillen aus - selbst bei Menschen, die eigentlich offen dafür sind. Sie müssen die "Komfort-Zone" verlassen und sich auf Veränderungen einlassen, was zunäcjst anstrengender ist, als den Status quo beizubehalten. Die Menschen empfinden die Veränderung als nicht notwendig. Hier kommt es darauf an, möglichst gut und oft zu kommunizieren: Was ist Ihr Ziel? Wer gewinnt? Was tun Sie, um negative Auswirkungen zu verhindern oder abzumildern?
Stufe 2 beschreibt die offene Abwehr bis hin zu Wut oder Angstreaktionen. Die möglichen negativen Folgen einer Veränderung rücken hier in den Vordergrund des Bewusstseins. Der Widerstand verfestigt sich. Wichtig ist, hier die Veränderungen weiter voranzutreiben und gleichzeitig im Blick zu behalten, was diese für die einzelnen Personen bedeuten. Jemand, der durch die Veränderung eine tatsächliche negative Auswirkung zu befürchten hat, wird stärkeren Widerstand leisten - versuchen Sie, Möglichkeiten zu finden, die die negativen Auswirkungen ausgleichen. An wen können sich diejenigen wenden, die sehr emotional auf die Veränderung reagieren? Wen können Sie einbinden, um die schwierigsten Folgen aufzufangen?
Auf Stufe 3 akzeptieren die meisten Betroffenen die Veränderung und beginnen, sich damit zu arrangieren. Sie probieren aus, was funktioniert, verwerfen anderes und suchen nach Möglichkeiten. Hier haben Sie die größten Chancen, für Ihre Organisation noch das Beste herauszuholen. Achten Sie auf die Vorreiter, wer ist in diesem Stadium am aktivsten? Testen Sie mit diesen auch ungewöhnliche Dinge und probieren Sie aus, was geht. Dafür benötigen die Beschäftigten Zeit, erwarten Sie also in dieser Phase nicht zuviel Produktivität, sondern geben Sie Raum für die Entwicklung eigener Ideen.
Haben Sie es geschafft, mit der Organisation auf Stufe 4 der "Change-Kurve" zu gelangen, gehen die Veränderungen langsam in Fleisch und Blut über. Die Beteiligten haben sich daran gewöhnt. Herzlichen Glückwunsch! Feiern Sie den Erfolg und zwar mit allen, die mit Ihnen bis hierher gegangen sind.
Change Management - Wie Sie Ihre Projekte zum Erfolg bringen (1/3)
Analyse der Beziehungen und Einflüsse
Veränderungsprojekte im Unternehmen können großen Erfolg haben, viele jedoch – manche sagen, die meisten – scheitern. Manchmal liegt es daran, dass in der Analysephase nicht genug darüber nachgedacht wurde, welche Personen Einfluss auf das Projekt nehmen. Jede Veränderung ist ja zunächst eine Irritation für die beteiligten Menschen. Altgewohntes muss aufgegeben werden, neue Verhaltensweisen werden nötig. Raus aus der Komfortzone – leider wollen das nicht immer alle mit so großer Begeisterung wie Sie.
Die Analyse der Beziehungen und Einflüsse ist also besonders wichtig, wenn Sie Veränderungsprojekte im Unternehmen planen. Das Projektmanagement ist eben mehr als nur die Überlegung, welche Aufgaben wer wann zu erledigen hat. Es ist ebenso Beziehungsmanagement und Kommunikation.
Bei manchen Menschen, mit denen Sie zu tun haben, ist es offensichtlich, dass sie Einfluss haben und welchen. Bei anderen wiederum ist dies nicht so leicht zu erkennen. Trotzdem kann ihre Bedeutung sehr groß sein. Wenn Sie sich klar machen, welche Personen in Ihrem Projekt welchen Einfluss haben, erleichtern Sie sich das Projektmanagement, verbessern Sie die Kommunikation zu den entscheidenden Personen und erhöhen die Chance auf den Projekterfolg.
Welche Personen haben mit dem Projekt zu tun?
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Probleme analysieren mit den 5 Warum-Fragen
So kommen Sie schnell zum Kern eines Problems:
Die Technik wurde bekannt durch die Anwendung bei Toyota, schon in den siebziger Jahren des letzten Jahrhunderts. Warum-Fragen zwingen dazu, die Ursachen von Problemen zu hinterfragen. Wenn man dies gleich mehrfach unternimmt, kommt man zum Kern des Problems. Sehr häufig entsteht aus der Antwort nach dem Warum eine weitere Frage nach der Ursache - und so weiter.
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Wie Ihr Lernstil Ihren Erfolg beeinflusst (2/2)
Es gibt unterschiedliche Arten zu lernen und welche Art wir bevorzugen, ist so individuell wie wir selbst. Sendet der Lehrer, die Trainerin "auf dem falschen Kanal" oder unterscheidet sich der Schreibstil des Fachbuches von unserem persönlichen Lernstil, kann es schwierig werden, die passende Lernstrategie zu finden. Seit Ende der siebziger Jahre versucht das Konzept der unterschiedlichen Lernstile dieser Tatsache gerecht zu werden. Dieses Konzept kann helfen, uns selbst einzuschätzen und eine bessere Strategie zur Erarbeitung neuer Inhalte zu entwickeln. Aber es kann auch helfen, unsere Schüler, Mitarbeiterinnen, Kollegen oder Trainees besser einzuschätzen und ihnen mit unserer Methodik entgegenzukommen.
In Teil 2 geht es darum, wie Sie Ihre Lernergebnisse verbessern, indem Sie Ihren Lernstil beachten.Das Geheimnis guter Lernleistungen ist es, im Gleichgewicht zu bleiben:
Beachten Sie Ihre persönlichen Präferenzen beim Lernen und lernen Sie, mit den Lernmethoden umzugehen, die Ihnen weniger gut liegen.
Verbessern Sie Ihre Lernleistungen in drei Schritten
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Wie Erwachsene lernen
Was Hänschen nicht lernt… kann Hans immer noch lernen und Gretel auch! Erwachsene lernen anders als Kinder, aber sie lernen nicht weniger und auch nicht weniger schnell. Dinge, die uns interessieren, die an unsere Erfahrungen anknüpfen und die eine Relevanz für uns haben, lernen wir schnell. Die Neurobiologie zeigt, dass auch im hohen Alter noch neue Verknüpfungen zwischen Gehirnzellen gebildet werden – das biologische Abbild des Lernens. Aber was müssen wir tun, um Menschen zum Lernen zu motivieren und es ihnen leicht zu machen?
Kriterien für erfolgreiches Lernen Erwachsener
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Was machen Sie mit Ihrem Hirn-Vermögen? (2/2)
Sie unterscheiden zwischen Daten, Informationen und Wissen? Dann sehen Sie jetzt die nächsten Schritte, um zu einem leicht anzuwendenen Wissensmanagement zu kommen.
Ihr Nutzen
Informationen können leicht zwischen Ihren Mitarbeitern/-innen ausgetauscht werden - was ungemein hilft, wenn Ihre Know-how-Träger gerade am Strand liegen, krank sind oder das Unternehmen verlassen.
Dies kann Ihnen enorme Einsparungen bringen. Einarbeitungen von Vertretern/-innen erfolgen deutlich schneller und das wirklich wichtige Wissen geht nicht verloren. Also verlieren Sie auch keine Zeit und kein Geld damit, Ihre Mitarbeiter/-innen auf den neuesten Stand zu bringen.
Gerade weil auch Ideen leicht geteilt werden können, kann Wissensmanagement Innovationen unterstützen und dabei helfen, bessere Kundenbeziehungen aufzubauen.
Wissensmanagement gibt Ihren Beschäftigten das Wissen, das sie benötigen, um ihre Arbeit besser zu machen. Das macht sie produktiver.
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Was machen Sie mit Ihrem Hirn-Vermögen? (1/2)
Wie ist der Umgang mit Wissen in Ihrem Unternehmen? Wenn Sie eine Frage haben, wie schnell erhalten Sie die Antwort? Von jetzt auf gleich? Oder erfordert es Stunden oder gar Tage, die Sie mit der Recherche verbringen?
Stellen Sie sich vor, Sie müssen einen bestimmten Bericht aus Ihrer Kundendatenbank ziehen. Denken Sie daran, was Sie tun müssen, um Ihrer Chefin schlechte Nachrichten schonend zu überbringen. Rufen Sie sich ins Gedächtnis, was Führungskräfte bei Ihnen tun müssen, um die eine Genehmigung zu erteilen. Und was meinen Sie: Wie verfügbar ist das Wissen darüber? Wir alle benötigen bestimmte Kenntnisse, um unseren Job gut machen zu können, nicht wahr? Und das ist unabhängig davon, welchen Job Sie gerade machen.
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Wie Ihr Lernstil Ihren Erfolg beeinflusst (1/2)
Es gibt unterschiedliche Arten zu lernen und welche Art wir bevorzugen, ist so individuell wie wir selbst. Sendet der Lehrer, die Trainerin "auf dem falschen Kanal" oder unterscheidet sich der Schreibstil des Fachbuches von unserem persönlichen Lernstil, kann es schwierig werden, die passende Lernstrategie zu finden. Seit Ende der siebziger Jahre versucht das Konzept der unterschiedlichen Lernstile dieser Tatsache gerecht zu werden. Dieses Konzept kann helfen, uns selbst einzuschätzen und eine bessere Strategie zur Erarbeitung neuer Inhalte zu entwickeln. Aber es kann auch helfen, unsere Schüler, Mitarbeiterinnen, Kollegen oder Trainees besser einzuschätzen und ihnen mit unserer Methodik entgegenzukommen.
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So finden Sie die passende Weiterbildung (3/3)
Sie haben erkannt, dass Weiterbildung und Personalentwicklung Mittel zur „Vermögensbildung“ im Unternehmen sein können? Und jetzt sind Sie auf der Suche nach passenden Trainern oder Weiterbildungsanbietern?
Der Lernerfolg bei Seminaren und Trainings hängt entscheidend davon ab, ob Thema, Referent und Methoden zu den ausgewählten Teilnehmern und Teilnehmerinnen passen. Diese kleine Artikelserie gibt Ihnen Hinweise, wie Sie die Auswahl so vornehmen, dass der Trainingserfolg wahrscheinlich wird.
Wie soll der Transfer des Erlernten in den Arbeitsalltag erfolgen? Welche Vorbereitungen sind zu treffen? Wie sind die Rahmenbedingungen?
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So finden Sie die passende Weiterbildung (2/3)
Sie haben erkannt, dass Weiterbildung und Personalentwicklung Mittel zur „Vermögensbildung“ im Unternehmen sein können? Und jetzt sind Sie auf der Suche nach passenden Trainern oder Weiterbildungsanbietern?
Der Lernerfolg bei Seminaren und Trainings hängt entscheidend davon ab, ob Thema, Referent und Methoden zu den ausgewählten Teilnehmern und Teilnehmerinnen passen. Diese kleine Artikelserie gibt Ihnen Hinweise, wie Sie die Auswahl so vornehmen, dass der Trainingserfolg wahrscheinlich wird.
Recherchieren Sie Anbieter - wählen Sie den "Richtigen" aus - testen Sie "Ihren" Anbieter
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